Profitipp und eine kleine Vorschau

Hier seht ihr den Stapel Bücher, den ich mir auf dem weihnachtlichen Bücherbasar unter den Nagel gerissen habe. Und nicht nur das: Ihr seht auch, was euch in den nächsten Wochen blühen wird. Warum Basare eine Pflichtveranstaltung für alle Buchfans sind? Spannend sind diese Events für mich nicht nur deshalb, weil ich einmal im Jahr eine Kirche betrete und es Bücher für unglaublich wenig Geld gibt, sondern vor allem, weil sich hier bemerkenswerte Buchtrends der letzten, sagen wir 20 Jahre erkennen lassen.

Basar - die Ausbeute

Bei „unserem“ Basar zeigt sich, dass „Nicht ohne meine Tochter“ vor einigen Jahren offensichtlich zur Pflichtlektüre der Kirchengemeinde gehörte, jetzt jedoch lieber aus dem eigenen Bücherregal verdrängt wird. Ebenfalls oft gesehen: „Feuer und Stein“, der erste Roman aus der Highland-Saga von Diana Gabaldon. Das ist wirklich witzig, denn das Buch ist mir selbst noch in guter Erinnerung: Ich weiß noch ziemlich genau, dass ich es als Teeny meiner Mutter gemopst und innerhalb weniger Nächte durchgelesen habe. Ich sage es mal so: Es gab dort einiges zu lernen. Denn obwohl das Buch wirklich harmlos ist, kann man es schon als das „Shades of Grey“ meiner Jugend sehen. Ich verstehe diejenigen jedenfalls, die dieses Buch ebenfalls nicht offen im Wohnzimmer stehen haben wollen.

Abgesehen von diesen Ladenhütern war dieses Jahr aber wieder einiges für uns dabei. Neben „Der Stumme Tod“, dem zweiten Fall von Kommissar Gereon Rath von Volker Kutscher, sind auch kleine Klassiker von Robert van Gulik dabei. Die hier zu sehenden Bücher sind Teil einer Reihe, in der Gulik überlieferte, alte chinesische Kriminalfälle niederschreibt und als Romane für uns zugänglich macht. Auch für leichte und spannende Unterhaltung wird in den nächsten Wochen und wahrscheinlich Monaten in Form eines Frank Schätzing Schmökers und eines Romans vom lakonischen David Nicholls gesorgt sein. Außerdem stellt sich die Frage, ob ich das eher solala klingende „Schiffbruch mit Tiger“ erst lese und mir dann das 3D-Spektakel im Kino reinziehe, oder umgekehrt. Ihr seht, ich habe hier einige wichtige Entscheidungen zu treffen.

Besonders gespannt, bzw. in ängstlicher Erwartung bin ich auf „Der dunkle Wächter“ von Carlos Ruiz Zafón. Wer meine Rezensionen (hier und hier) zu seinen Büchern gelesen hat, weiß um mein etwas schwieriges Verhältnis zu ihm. Falls Ihr auf dem arty-farty Bild genug erkennen könnt: Welches der Bücher interessiert Euch am meisten? Ich werde mich wohl zuerst dem Gereon Rath widmen. Zum ersten Teil „Der Nasse Fisch“ wird es dann auch in den nächsten Tagen eine Rezension geben. Seid gespannt!

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