Leserunde: Schneckenmühle – Jochen Schmidt

Buchtipp: SchneckenmühleEin großer Schritt für mich aber ein kleiner Schritt für die Menschheit… Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben etwas „gewonnen“!

Und das kam so: Ich wurde bei dem Literaturportal „Lovelybooks“ als Testleserin für Jochen Schmidts neuen Roman „Schneckenmühle“ ausgewählt. Und (anders als mein sehnlichst erwarteter Arne Dahl!) landete die Neuausgabe postwendend in meinem Briefkasten. In einer Leserunde sollen nun 25 auserwählte LeserInnen das Buch in Abschnitten von 70 Seiten bewerten und ihre Meinung dazu kundtun. Sounds like fun to me! Ich freue mich vor allem auf den Austausch mit vielen verschiedenen Lesern, denn „Schneckenmühle“ wird bestimmt sehr unterschiedliche Reaktionen hervorrufen.

Darum geht’s:

„Schneckenmühle“ ist in vielen Ebenen ein Roman des Umbruchs. Aus Sicht des 14-jährigen Jens wird eine Geschichte aus dem Sommer 1989 erzählt. Und nicht irgendeine: Zum letzten Mal fährt Jens in das sächsische Ferienlager namens Schneckenmühle, um dort seine Sommerferien zu verbringen. Anhand von Jens‘ Gedankengängen lässt dieser sich als einfühlsamer, nachdenklicher und zurückgezogener Junge beschreiben, der gerne Skat spielt (aber viel schlechter als alle anderen Jungen) und als einziger (!!) immer noch nicht weiß, wie das mit dem Tanzen funktionieren soll. 

Teenager-Dasein, Wende, Klassenfahrt – die Themen, die Jochen Schmidt sich hier ausgesucht hat, könnten ganze Bücherregale füllen. Ich bin gespannt, wie er sich dieser nicht wirklich neuen aber doch immer aktuellen Themen annimmt. Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass es sich um eine Teeny-Posse handeln könnte – aber ich wurde schnell eines besseren belehrt. Und da Jens mir wider Erwarten gleich nach den ersten 30 Seiten wirklich sympathisch ist, freue ich mich schon auf unseren letzten gemeinsamen Sommer im Ferienlager. Insgeheim bin ich sogar etwas besorgt, wie Jens die noch kommenden Ereignisse dieses Jahres verkraften wird. 

Keine Sorge, meine Identifikation hat Grenzen – eine Postkarte aus dem Landschulheim werde ich Euch und mir ersparen. Stattdessen werde ich Euch mit einer bald folgenden Rezension auf dem Laufenden halten.

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